Online-Terminbuchung mit Google Kalender
Ihre Termine stehen in Google Kalender, aber Kunden fragen trotzdem per E-Mail, wann Sie Zeit haben. Mit Kalendarius schicken Sie stattdessen einen Link: Ihre Gäste sehen, wann Sie frei sind, und buchen selbst. Der Termin landet danach in Ihrem Google Kalender.
Kalendarius liest aus Ihrem Google Kalender nur, wann Sie belegt sind, und zeigt Gästen die freien Zeiten. Gebuchte Termine trägt es kurz nach der Buchung in den Kalender ein, auf Wunsch mit eigenem Google-Meet-Link. Pro Google-Verbindung wird ein Kalender berücksichtigt.
Kalendarius und Google Terminpläne im Vergleich (Angaben zu Google laut Google-Kalender-Hilfe, Stand: Oktober 2026)
| Kriterium | Kalendarius (EU) | Google Terminpläne |
|---|---|---|
| Wo die Buchungsdaten liegen | Datenbank bei Hetzner in Nürnberg und Falkenstein (Deutschland); mit verbundenem Google Kalender auch bei Google | Als Termine in Ihrem Google Kalender, verarbeitet nach den Bedingungen von Google bzw. Ihrem Workspace-Vertrag |
| Team- und Round-Robin-Links | Gemeinsame Links und Round-Robin ab dem Tarif Team | Bis zu 20 Co-Organisatoren mit einem berechtigten Abo |
| Microsoft- und Zoho-Kalender | ✓ Je ein Microsoft-365- und ein Zoho-Konto zusätzlich zu Google; bei Google zählt ein Kalender pro Verbindung | Kalender in Ihrem Google-Konto; weitere Kalender nur mit berechtigtem Abo |
| Freigabe vor Bestätigung | ✓ Optional: Die Buchung bleibt offen, bis Sie zustimmen oder ablehnen | Gebuchte Termine werden direkt in Ihren Kalender eingetragen |
| Aufbewahrungsfrist | Abgeschlossene Termine löscht Kalendarius nach Ihrer Frist (bis 90, 180 oder 365 Tage je Tarif); Einträge im verbundenen Google Kalender bleiben dort | Buchungen bleiben als Termine in Google Kalender; eine automatische Löschfrist nennt die Google-Hilfe nicht |
| Preis | Tarif Persönlich kostenlos (1 Ereignistyp, 15 Buchungen im Monat); Team 9,90 € pro Organisator und Monat | Eine Reservierungsseite mit privatem Google-Konto ohne Aufpreis; weitere Funktionen mit berechtigtem Workspace- oder Google-One-Abo |
So arbeitet Kalendarius mit Ihrem Google Kalender
Sie melden sich mit Ihrem Google-Konto an und erlauben Kalendarius den Zugriff auf den Kalender. Pro Verbindung prüft Kalendarius einen Kalender darauf, wann Sie belegt sind. Titel und Beschreibungen Ihrer übrigen Termine speichern wir nicht.
Tragen Sie in Google Kalender etwas ein oder verschieben einen Termin, meldet Google das an Kalendarius, und die freien Zeiten auf Ihrer Buchungsseite passen sich an, ohne dass Sie etwas tun müssen. Bucht ein Gast, steht der Termin kurz danach in Ihrem Kalender.
Google Kalender als Buchungskalender nutzen
Wer Google Kalender als Buchungskalender nutzen will, braucht dafür nicht unbedingt ein Zusatztool: Google Kalender hat eine eigene Funktion namens „Terminplan“. Laut Google-Hilfe richten Sie einen Terminplan so ein (Stand: Oktober 2026):
1. Öffnen Sie Google Kalender im Browser am Computer. In den Apps für Android, iPhone und iPad lassen sich keine Terminpläne erstellen.
2. Klicken Sie links oben auf „Eintragen“ und wählen Sie „Terminplan“.
3. Legen Sie im Bereich „Zeitplan für Terminreservierung“ Titel, Dauer und Ihre verfügbaren Zeiten fest und klicken Sie auf „Weiter“.
4. Richten Sie die Reservierungsseite ein, klicken Sie auf „Speichern“ und teilen Sie den Link. Bucht jemand, trägt Google den Termin in Ihren Kalender ein.
Mit einem privaten Google-Konto erstellen Sie eine einzelne Reservierungsseite. Für mehrere Terminpläne, automatische E-Mail-Erinnerungen, die Prüfung weiterer Kalender auf Verfügbarkeit, Zahlungen und die Bestätigung der E-Mail-Adresse gegen Spam-Buchungen brauchen Sie laut Googles Vergleich der Premium-Funktionen ein berechtigtes Abo, etwa Google One Premium, Workspace Individual oder Business Standard. Workspace Business Starter bietet wie das private Konto eine Reservierungsseite; mit Workspace Frontline und Essentials lassen sich keine Terminpläne erstellen.
Wann ein eigener Buchungslink besser passt
Arbeiten Sie allein und nur mit Google, und reicht Ihnen eine Reservierungsseite, sind Googles Terminpläne ein naheliegender Buchungskalender. Google erlaubt außerdem, die Reservierungsseite in Ihre Website einzubetten; bei Kalendarius verlinken Sie Ihre Buchungsseite nur.
Ein eigener Buchungslink mit Kalendarius passt besser, wenn Sie Anfragen erst prüfen wollen, bevor sie fest sind, wenn Kolleginnen mit Outlook oder Zoho arbeiten oder wenn ein Team Anfragen reihum verteilen soll. Wie das funktioniert, steht beim Team-Terminplaner.
Auch der Datenstandort kann den Ausschlag geben: Die Buchungsdatenbank von Kalendarius liegt in Deutschland, und abgeschlossene Termine werden nach Ihrer Frist gelöscht. Einträge, die Kalendarius in Ihren Google Kalender schreibt, liegen aber bei Google und bleiben dort. Was Praxen zusätzlich beachten müssen, steht bei der Online-Terminbuchung für Ärzte und Praxen. Kostenlos mit dem Tarif Persönlich starten
Google-Meet-Link für jede Buchung
Wählen Sie im Ereignistyp Google Meet als Ort, erzeugt Kalendarius für jede Buchung einen eigenen Meet-Link. Er steht im Kalendertermin und in der Bestätigung an Ihren Gast. Andere Orte sind Microsoft Teams oder Zoho Meeting (ebenfalls automatisch), Telefon, ein Treffen vor Ort oder ein Link, den Sie selbst einfügen, etwa für Zoom.
Buchungsregeln und Buchungsseite
Pro Ereignistyp legen Sie Dauer, Puffer vor und nach dem Termin, Mindestvorlaufzeit und den Buchungszeitraum fest, also wie weit im Voraus Gäste buchen können. Wer Anfragen erst ansehen will, schaltet die Genehmigung ein; die Buchung bleibt dann offen, bis Sie zustimmen oder ablehnen.
Die Buchungsseite zeigt Ihr Logo und Ihre Markenfarbe, kann eigene Fragen stellen und zeigt Gästen die Zeiten in ihrer eigenen Zeitzone. Nach der Buchung bekommt der Gast eine Bestätigung mit Kalenderdatei (.ics), Links zum Absagen und Verschieben sowie Erinnerungen per E-Mail 24 Stunden und 1 Stunde vorher.
Datenschutz: was in Deutschland liegt und was bei Google
Anwendung und Datenbank von Kalendarius laufen auf Servern von Hetzner in Nürnberg und Falkenstein. Google ist davon getrennt: Sobald Sie Google Kalender verbinden, liegen gebuchte Termine auch bei Google und werden dort nach den Bedingungen von Google verarbeitet, bei Google Workspace nach Ihrem Workspace-Vertrag. Ein AVV (Auftragsverarbeitungsvertrag) mit uns für die Tarife Business und Enterprise ist in juristischer Prüfung; Anfrage an info@kalendarius.com. Welche Rechtsgrundlage Sie nutzen, welche Fragen das Formular stellt und wie lange Daten bleiben, entscheiden Sie als Verantwortlicher.
Abgeschlossene Termine löscht Kalendarius automatisch nach der Frist, die Sie einstellen: höchstens nach 90 Tagen in den Tarifen Persönlich und Professional, 180 in Team und 365 in Business und Enterprise. Einträge in verbundenen Kalendern bleiben dort.
Was nicht geht
Pro Google-Verbindung zählt ein Kalender. Führen Sie Privates in einem zweiten Google-Kalender, blockiert dieser Ihre Buchungszeiten nicht; tragen Sie wichtige private Termine dann als Blocker im verbundenen Kalender ein. Zusätzlich können Sie ein Microsoft-365- und ein Zoho-Konto verbinden, deren belegte Zeiten ebenfalls zählen.
Ein Widget zum Einbetten gibt es nicht. Sie verlinken Ihre Buchungsseite, etwa über einen Button auf Ihrer Website. Zoom-Links entstehen nicht automatisch.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich Google Kalender als Buchungskalender nutzen?
Ja, auf zwei Wegen. Mit der Google-Funktion „Terminplan“ erstellen Sie eine Reservierungsseite; mit privatem Konto eine einzelne, für mehr Funktionen brauchen Sie laut Google ein berechtigtes Workspace- oder Google-One-Abo (Stand: Oktober 2026). Oder Sie verbinden Google Kalender mit Kalendarius; dann landen Buchungen über Ihren Kalendarius-Link ebenfalls in Ihrem Google Kalender.
Wie schnell sieht Kalendarius neue Termine in Google Kalender?
Google meldet Änderungen an Kalendarius, und die freien Zeiten passen sich danach an, ohne dass Sie etwas tun. Neue Buchungen stehen kurz nach der Buchung in Ihrem Google Kalender.
Speichert Kalendarius die Inhalte meiner Google-Termine?
Nein. Für die Verfügbarkeit liest Kalendarius nur, wann Sie belegt sind. Titel und Beschreibungen Ihrer übrigen Termine speichern wir nicht.
Kann ich mehrere Google-Kalender prüfen lassen?
Nein. Pro Google-Verbindung zählt ein Kalender. Mehrere Kalender für die Verfügbarkeit können Sie nur bei Zoho Calendar auswählen.
Funktioniert das mit Google Workspace und mit einem privaten Gmail-Konto?
Ja, mit beiden. In Google Workspace kann Ihr Administrator den Zugriff von Drittanbieter-Apps einschränken; dann muss er Kalendarius freigeben.
Kann ich die Buchung in meine Website einbauen?
Als Link oder Button, ja. Ein einbettbares Widget gibt es nicht.
Weitere Leitfäden
Team-Terminplaner: gemeinsame Termine mit mehreren Kollegen oder Verteilung per Round-Robin. 9,90 € pro Organisator, Interviewer zahlen nichts.
Calendly-Alternative aus der EU: Buchungsdaten auf Servern in Nürnberg und Falkenstein, Sync mit Google und Outlook. Kostenlos mit 15 Buchungen im Monat.
Calendly und DSGVO: Was Calendlys AVV, die Speicherung in den USA und das Data Privacy Framework für Unternehmen in Deutschland bedeuten.
Checkliste für Terminplanungssoftware nach DSGVO: Rechtsgrundlage, Formularfelder, Hosting, AVV, Kalenderintegrationen und Löschfristen.
Google Kalender verbinden und Link teilen
Der Tarif Persönlich ist kostenlos: ein Ereignistyp, 15 Buchungen im Monat. Der Tarif Professional für 5,90 € im Monat bringt fünf Ereignistypen und unbegrenzte Buchungen.
Kostenloses Konto erstellen